Welche Bauträger zum Zug kommen, wird im September bekanntgegeben, wie das Finanzdepartement weiter mitteilte. Danach folgt ein Architekturwettbewerb. Die Baumaschinen dürften 2021 auffahren. Bis dann können die Besetzer bleiben. Der Stadtrat lehnt nach wie vor Räumungen auf Vorrat ab.

Die Stadt Zürich hat das rund 30'000 Quadratmeter grosse Koch-Areal 2013 von der UBS für 70,2 Millionen Franken erworben. Auf dem Areal sind insgesamt rund 350 gemeinnützige Wohnungen, die zur Kostenmiete vermietet werden, 15'500 Quadratmeter für das Gewerbe und ein 13'200 Quadratmeter grosser, öffentlich zugänglicher Quartierpark geplant.

Nicht mit dem Zeitplan der Stadt einverstanden ist die FDP. Mit ihrer Initiative "Wohnen und Leben auf dem Koch-Areal" will sie die Stadt verpflichten, das Koch-Areal an einen privaten Bauherren zu verkaufen. Damit soll das Gelände schneller überbaut werden können. Noch ist unklar, ob genügend gültige Unterschriften gesammelt worden sind.