Ein Bauunternehmer aus Kloten möchte auf einem Firmengelände 150 neue Billigplätze für Flugpassagiere errichten. Kloten hat daran keine Freude und verbot es ihm. Valet-Parking bringe lediglich mehr Verkehr, aber wenig Wertschöpfung und beeinträchtige die Wohnqualität der Bevölkerung.

Das Verwaltungsgericht stützte den Unternehmer. Es hatte unter anderem argumentiert, dass Kloten keine genügende rechtliche Grundlage für das Verbot von Valet-Parkplätzen habe. Dies sieht die Stadt anders.

Sie habe ihre Beschwerde auf das Parkplatzreglement der Stadt Kloten abgestützt. Dieses erlaube Parkplätze ohne eine Hauptnutzung in unmittelbarer Nähe wie Wohnen oder Gewerbe nicht, heisst es in der Mitteilung.

Zudem ist der Stadtrat der Ansicht, "dass er seine Entscheidungsfreiheit korrekt wahrnimmt, wenn er sich bei der Bauverweigerung an der kantonalen und regionalen Richtplanung sowie der Flughafenplanung (SIL) orientiert". Diese verbieten Valet-Parking ausserhalb des Flughafengeländes.

Der Stadtrat hat sich zum Weiterzug entschlossen, "auch wenn prozessuale Gründe die Bundesgerichtsbeschwerde als risikoreich erscheinen lassen". Dennoch sehe er sich zum Schutze der Wohnqualität und um in dieser wichtigen Frage einen Grundsatzentscheid zu erlangen zur Ergreifung dieses Rechtsmittels gezwungen.