Stadionfinanzierung nein
Stadion-Gegner empfehlen getrennte Abstimmungen zur Stadion- und Wohnvorlage

Das Komitee «Stadionfinanzierung nein» empfiehlt dem Stimmvolk die zusammenhängenden Vorlagen über das Stadion und den Wohnbau getrennt zu betrachten und auch so abzustimmen.

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So soll das neue Stadion Zürich aussehen. Über die Kosten von 225 Millionen Franken stritt gestern das Stadtparlament. visualisierung

So soll das neue Stadion Zürich aussehen. Über die Kosten von 225 Millionen Franken stritt gestern das Stadtparlament. visualisierung

KEYSTONE

Getrenntes Abstimmen über Stadion und Wohnbauvorlage am 22. September in der Stadt Zürich empfiehlt das Komitee «Stadionfinanzierung nein», wie es am Montag mitteilte. Die beiden Vorlagen hängen zwar zusammen, Ja oder Nein stimmen können die Stimmenden aber zu jeder einzeln.

Günstiger Wohnraum werde in der Stadt Zürich dringend benötigt, schreibt das Komitee. Die Siedlung dürfte denn auch kaum Gegner finden. Das sei aber «kein Grund, sich auch noch ein zweites defizitäres Stadion aufzuhalsen».

Gleich wie der Stadtzürcher Mieterverband rät auch das Komitee der Stadiongegner, am 22. September die beiden Vorlagen getrennt zu beurteilen: Auf jeden Fall für die Wohnsiedlung, auch wenn man mit dem Stadion nicht einverstanden sei.

Im übrigen verlangt das Komitee vom Stadtrat, er solle die Vertragsverhandlungen wieder aufnehmen. Ziel müsse eine tragbare Lösung für das Hardturmareal sein, welche die Steuerzahlenden nicht zu jahrzehntelangen Defizitzahlungen zu verpflichte.