Winterthur

Spuren einer frühmittelalterlichen Siedlung entdeckt

Luftbild der Grabungsstätte in Hegmatten

Luftbild der Grabungsstätte in Hegmatten

Überraschung auf der Baustelle des Hochwasserrückhalteraums Hegmatten in Winterthur: Es wurden Spuren einer frühmittelalterlichen Siedlung gefunden. Ab 6. Juli bis Ende Jahr erfolgen deshalb Rettungsgrabungen.

Im Areal nördlich von Schloss Hegi wurden schon mehrfach Funde aus römischer Zeit gemacht. Zudem wurden Keramikscherben aus der Bronzezeit (ca. 2000 - 800 v. Chr.) gefunden.

Deshalb waren im Kredit für das Projekt zwar Kosten für archäologische Arbeiten vorgesehen, aber nicht im nun erforderlichen Mass. Der Regierungsrat hat daher eine zusätzliche Ausgabe von 1,3 Millionen Franken gesprochen, wie er am Donnerstag mitteilte.

Diese deckt die Kosten für Baubegleitung, Ausgrabung, Dokumentation und Bergung der Fundgegenstände sowie das archivfähige Aufarbeiten der Dokumentation und des Fundmaterials der archäologischen Rettungsgrabung.

Gefunden haben Archäologen Spuren von Häusern, die wohl aus dem 6. oder 7. Jahrhundert stammen. Noch ist unklar, ob es sich dabei um die Spuren des frühmittelalterlichen Hegi oder einer namentlich nicht bekannten Siedlung handelt.

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