Uster

Spitex zur Mühle bietet Job-Speeddating für Arbeitslose an

Barbara Radtke, CEO Spitex zur Mühle, hatte die Idee zum Job-Speeddating.

Barbara Radtke, CEO Spitex zur Mühle, hatte die Idee zum Job-Speeddating.

Am Dienstag hat die Spitex zur Mühle 30 Arbeitslose eingeladen. Der Grund: Sie durften sich in zwölf Minuten einem Arbeitgeber vorstellen.

Auch die Arbeitswelt hat sich den Vorzügen des Speeddatings angenommen: Zu einem Pilotversuch haben das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA), die regionale Arbeitsvermittlung (RAV) sowie die private Spitex zur Mühle aus Uster am Dienstag eingeladen. Das Treffen von potenziellen Arbeitgebern und Erwerbslosen fand im Selbsthilfecenter an der Jupiterstrasse statt. Teilgenommen haben neun Institutionen und 30 Arbeitslose, wie der «Tages-Anzeiger» mitteilte. Wie auch beim richtigen Speeddating wurden Kurz­interviews geführt.

Die Initiantin der Job-Speeddating-Idee ist Barbara Radtke, Inhaberin der Spitex zur Mühle. Dabei handle es sich um eine private Dienstleisterin, schreibt die Zeitung. Mit Rollenspielen wurden die 30 Kandidatinnen und Kandidaten auf das Treffen vorbereitet. Viele seien Erwerbslose, die bei Radtke zuvor einen fünftägigen Kurs besuchten, um ins Gesundheitswesen einzusteigen. So könnten sie abwägen, ob eine Betreuungsaufgabe infrage käme. 

Job-Speeddating bringt für alle Seiten Vorteile

Das Job-Speeddating bringt einige Vorteile mit sich: So könnten Arbeitgeber viele potenzielle Arbeitnehmer mit geringem Aufwand und ohne Kosten kennenlernen. Der Erwerbslose wiederum habe die Chance, sich persönlich zu präsentieren. Bei einer unbefristeten Anstellung bezahlt das AWA ein halbes Jahr die Hälfte des Lohnes für den Neuangestellten. Der Arbeitgeber übernimmt dabei die Kosten des Basiskurses der Spitex zur Mühle.  

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