Medizin
Spitäler Uster und Wetzikon geben Fusionsvorhaben auf

Seit dem Start des Fusionsprojekt hätten sich verschiedene Rahmenbedingungen verändert. Eine Fusion wäre mit zu vielen Risiken verbunden.

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Die Spitäler Uster und Wetzikon bleiben eigenständig. Die angestrebte Fusion ist geplatzt. (Symbolbild)

Die Spitäler Uster und Wetzikon bleiben eigenständig. Die angestrebte Fusion ist geplatzt. (Symbolbild)

KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE

Die Spitäler Uster und Wetzikon geben die Pläne für eine Fusion auf. Das Vorhaben ist gemäss den beiden Spitälern mit zu grossen Risiken behaftet. Eine vertiefte Zusammenarbeit soll es aber auch ohne Zusammenschluss geben.

Verschiedene Rahmenbedingungen hätten sich seit dem Start des Fusionsprojekts 2018 markant verändert. Die Verwaltungsräte der beiden Spitäler würden das Projekt deshalb nun mit grossem Bedauern aufgeben, teilten diese in einer gemeinsamen Medienmitteilung mit.

Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Spitälern im Zürcher Oberland sei während des Fusionsvorhabens verstärkt worden und soll weiter ausgebaut worden. Konkret sollen in einem ersten Schritt die beiden Kliniken Urologie und die beiden Frauenkliniken je unter einer Führung zusammengefasst werden.