Gefeiert wurde der Spatenstich im Beisein des Zürcher Regierungspräsidenten und Gesundheitsdirektors Thomas Heiniger (FDP) sowie weiteren Vertretern der Stadt, des Kantons, des Quartiers, der Universität und der benachbarten Kliniken, wie die Eleonorenstiftung, Trägerin des Kinderspitals, am Freitag mitteilte.

Diese breite Präsenz demonstriere die enge Verbundenheit und Abstützung der traditionsreichen Institution in Stadt und Kanton, heisst es weiter.

In den nächsten fünf Jahren soll in Zürich-Lengg das Projekt des Basler Architekturbüros Herzog & de Meuron gebaut werden, das aus einem Akutspital und einem Gebäude für Labor, Lehre und Forschung (LLF) besteht. Das dreigeschossige Akutspital entsteht im Areal Süd; das siebengeschossige LLF-Gebäude im Areal Nord.

Die Eleonorenstiftung rechnet für den Ersatzneubau mit Investitionen von 625 Millionen Franken. Die Finanzierung ist über einen Baukredit, ein Darlehen des Kantons Zürich sowie zwei an der Schweizer Börse gehandelten Anleihen weitgehend gesichert. Die restlichen Kosten sollen mit Beiträgen von Sponsoren, Mäzenen und Spendern gedeckt werden.

Das Universitäts-Kinderspital Zürich behandelt heute rund 100'000 junge Patientinnen und Patienten. Es zählt zu einem der führenden Zentren der Kinder- und Jugendmedizin in Europa.

Nötig ist der Ersatzneubau, da der bestehende Bau in Zürich-Hottingen aus allen Nähten platzt. Die Eleonorenstiftung feiert in diesem Jahr das 150-jährige Bestehen.