In seinem am Donnerstag veröffentlichten Bericht zum Postulat verweist der Regierungsrat unter anderem darauf, dass die Prämien der sozialen Krankenversicherung im Kanton Zürich leicht unter dem Schweizer Durchschnitt liegen. Sie entsprächen zudem dem tiefsten Wert aller urbanen Zentren oder Kantonen mit Universitätsspitälern.

Zürich werde im Weiteren durch die stationäre Gesundheitsversorgung weniger stark belastet als andere Kantone: "Die Ausgaben für die Spitalversorgung im Kanton Zürich liegen pro Einwohner mit jährlich 873 Franken unter dem Schweizer Durchschnitt von 1026 Franken."

Kein Spielraum für zusätzliche Einsparungen

In seinem Bericht zählt der Regierungsrat auch verschiedene Massnahmen auf, die der Kanton schon getroffen hat - etwa die Spitalliste mit detaillierten Leistungsaufträgen oder die Einführung von Mindestfallzahlen.

Verschiedene Expertenberichte kommen gemäss Regierung denn auch zum Schluss: "Die Gesundheitsdirektion hat im Hinblick auf Sparpotenziale die massgeblichen Handlungsmöglichkeiten ausgeschöpft." Darüber hinaus bestehe bis auf Weiteres kein Spielraum für zusätzliche Einsparungen.

Das Postulat "strukturelle Änderung im Gesundheitswesen ist überfällig" von SVP und CVP sei deshalb als erledigt abzuschreiben, beantragt der Regierungsrat nun dem Kantonsrat.