Die Stimmberechtigten entscheiden am 25. November, ob die Fussballclubs FCZ und GC auf dem Hardturm-Areal eine neue Heimat erhalten. Das Projekt "Ensemble" sieht neben dem Fussballstadion Genossenschaftswohnungen und sowie zwei Wohn- und Bürotürme mit rund 600 Wohnungen vor. Die gesamten Investitionen belaufen sich auf rund 570 Millionen Franken.

Der Investor will mit den Wohntürmen das Stadion querfinanzieren. Dadurch müsste sich die Stadt weder am Bau noch am Betrieb finanziell beteiligen.

Gegen diese Querfinanzierung wehrt sich die SP und hat deshalb die Initiative "Für ein transparent finanziertes Fussballstadion" lanciert. Die Initiative fordert, dass der Stadtrat für maximal 130 Millionen Franken selber ein Fussballstadion baut. Neben dem Stadion sollen bezahlbare Wohnungen entstehen.

Die SP hat am Freitag beim Stadthaus 4479 Unterschriften für die Stadion-Initiative eingereicht - notwendig sind für eine städtische Initiative mindestens 3000 Unterschriften. Mit ihrer Initiative habe die Stimmbevölkerung nun eine Alternative, um am 25. November ein Nein in die Urne zu legen und sich später für ein "transparent finanziertes Fussballstadion" auszusprechen, teilte die SP am Freitag mit.