Bezirk Dietikon
Sozialdienst Limmattal kann Statuten revidieren: Alle elf Gemeinden stimmen zu

Am Sonntag stimmten alle elf Gemeinden des Bezirks Dietikon für die Revision der Statuten des Zweckverbands Sozialdienst Limmattal. 87,2 Prozent sagten insgesamt Ja zur Vorlage.

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Der Zweckverband Sozialdienst Limmattal betreut und berät Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Der Zweckverband Sozialdienst Limmattal betreut und berät Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Julia Wartmann

In allen elf Gemeinden des Bezirks Dietikon sprachen sich die Stimmberechtigten deutlich für die totalrevidierten Statuten des Zweckverbands Sozialdienst Limmattal aus. Die 16008 Ja- und 2355 Nein-Stimmen ergeben eine Zustimmung von 87,2 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei 39,3 Prozent.

Am deutlichsten nahmen die Stimmberechtigten von Aesch (93,3 Prozent) und Unterengstringen (89,8 Prozent) die erneuerten Statuten an. Am wenigsten Zustimmung erhielten sie in Geroldswil (84,8 Prozent) und Oetwil (85,5). Die Stimm­beteiligung betrug insgesamt 39,3 Prozent und reichte von 31,8 Prozent in Schlieren bis zu 58,6 Prozent in Uitikon.

Der Zweckverband betreibt einen Sozialdienst, der freiwillige Beratung und Betreuung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene anbietet sowie in der Suchtprävention und Integration tätig ist. Die Totalrevision war nötig wegen des kantonalen Gemeindegesetzes von 2018. Dieses verlangt als wichtigste Neuerung von allen Zweckverbänden, über einen eigenen Finanzhaushalt zu verfügen. (liz)

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