Zürich

Sozialberatung des Zürcher Jugendwohnnetzes erhält von der Stadt mehr Geld

Der Zürcher Stadtrat hat den jährlichen Beitrag für die Sozialberatung des Vereins Juwo von 94'000 Franken auf 216'000 Franken erhöht.

Der Zürcher Stadtrat hat den jährlichen Beitrag für die Sozialberatung des Vereins Juwo von 94'000 Franken auf 216'000 Franken erhöht.

Das Jugendwohnnetz (Juwo) bietet bezahlbaren Wohnraum für junge Erwachsene. Nun möchte die Stadt Zürich den jährlichen Beitrag für den Verein erhöhen.

Der Zürcher Stadtrat will die Sozialberatung des Vereins Jugendwohnnetz (Juwo) für die Jahre 2019 bis 2022 weiterhin finanziell unterstützen und den jährlichen Beitrag um 94'000 Franken auf 216'000 Franken erhöhen. Dies hat er dem Gemeinderat beantragt.

Mit dem höheren Beitrag soll auf die in den vergangenen Jahren stark gestiegene Nachfrage reagiert werden. Denn mit der Verdoppelung der Anzahl Mietenden des Juwo in den letzten zehn Jahren ist auch die Nachfrage nach Sozialberatung deutlich angestiegen - von 1303 Beratungsstunden im Jahr 2007 auf 2373 Beratungsstunden im Jahr 2017, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte.

Für die kommenden Jahre wird zudem ein weiteres Wachstum vorhergesagt. Trotzdem blieb der städtische Beitrag an die Sozialberatung seit 2003 unverändert und beträgt seit dem Teuerungsausgleich im Jahr 2011 total 122'000 Franken pro Jahr.

Juwo ist der grösste Anbieter von günstigem Wohnraum für Jugendliche und junge Erwachsene in Ausbildung oder mit tiefen Einkommen, die wenig Chancen auf dem Wohnungsmarkt haben. Da es beim Zusammenwohnen zu Konflikten kommen kann, welche die Mieter nicht selbstständig lösen können, bietet Juwo eine professionelle Sozialberatung an.

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