Ziel sei es, allen Kindern möglichst gute Startchancen zu ermöglichen und damit spätere Folgekosten zu vermeiden, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Kinder aus einem schwierigen familiären Umfeld, einem bildungsfernen Elternhaus oder mit Migrationshintergrund sollen mit den Massnahmen gezielt gefördert werden.

Aufgrund guter Erfahrungen mit den Pilotprojekten in Zürich-Nord werden die Projekte unter dem Titel "Frühe Förderung" auf das gesamte Stadtgebiet ausgedehnt.

Es werde sichergestellt, dass sozial benachteiligte Familien frühzeitig angesprochen werden und Zugang finden zu nachgeburtlicher Betreuung, Kleinkindberatung sowie Kitas und anderen Angeboten von Eltern-Kind-Zentren und Gemeinschaftszentren.

Eltern erhalten die Möglichkeit, sich über alltagsnahe Erziehungsthemen weiterzubilden und auszutauschen.

Für die verschiedenen Massnahmen werden jährlich bis zu 2,4 Millionen Franken zur Verfügung gestellt.

Der grösste Teil betrifft das Sozialdepartement (2 bis 2,2 Millionen Franken). Beim Schul- und Sportdepartement sind jährliche Ausgaben zwischen 235'000 und 289'000 Franken vorgesehen.

Im Gesundheits- und Umweltdepartement sind es dieses Jahr 60'000 Franken, künftig 41'000 Franken.