Ein Schwerpunktthema waren die Musen, die die Schweizer Malerei massgeblich inspiriert haben. Eine solche war auch die "Femme joyeuse" alias Valentine Godé-Darel (1873-1915). Hodler verehrte sie seit ihrer ersten Bekanntschaft 1908 und porträtierte sie bis zu ihrem Tod mehrfach - auf dem Sterbebett besonders akribisch.

Andere Musen neben der "Femme joyeuse", dem Hauptwerk der Auktion, waren etwa "Theodora" von Giovanni Giacometti im Schätzwert zwischen 1,2-1,6 Mio. Franken, die gemäss Angaben auf Sotheby's Internetseite keinen Abnehmer fand, oder Daniele Buettis Kate Moss im Bild "Looking for Love", das für 7500 Fr. versteigert wurde.

Über 100'000 Fr. mehr als den Schätzwert erzielte Albert Ankers "Die Geschwister Zaeslin" (914'500 Fr.). Daneben gelangten Landschaften unter anderem von Vallotton und Werke anderer wichtiger Schweizer Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts wie Cuno Amiet, Albert Anker, Ernest Biéler, Augusto und Giovanni Giacometti zur Versteigerung.