Tourismus
Sonnige Aussichten: Zürich bleibt Spitzenreiter unter Schweizer Städten

Der Tourismus in urbanen Regionen boomt. Dies gilt auch für die Schweiz, insbesondere für die Region Zürich. Die Limmatstadt bleibt gemäss aktuellen Zahlen die wichtigste Tourismusregion der Schweiz.

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Die Stadt Zürich samt den umliegenden Regionen wird bei den Touristen immer beliebter. (Symbolbild)

Die Stadt Zürich samt den umliegenden Regionen wird bei den Touristen immer beliebter. (Symbolbild)

Keystone

Die Klischeevorstellungen über die Schweiz halten sich hartnäckig. Idyllische Berglandschaften, Schokolade, Käse und Milchkühe sind nach wie vor Hauptinhalte von Werbebroschüren und Erwartungshaltungen. Dennoch zieht es immer mehr Touristen in Schweizer Städte – vor allem nach Zürich.

Gemäss einer Medienmitteilung von Zürich Tourismus wurden 2014 über 5.6 Mio. Übernachtungen in der Region Zürich registriert, womit Zürich die wichtigste Tourismusregion der Schweiz bleibt. Die Stadt Zürich selbst war 2014 mit 2.9 Mio. Logiernächten erneut Spitzenreiter unter den Schweizer Städten.

Die Logiernachtzahlen zeigen im Allgemeinen die Wichtigkeit der Städte im Schweizer Tourismus auf. Diese verzeichnen seit Jahren ein stetiges Wachstum und die grössten Städte Basel, Bern, Genf, Lausanne, Luzern und Zürich zusammen verbuchen heute bereits einen Viertel aller Übernachtungen in der Schweiz.

Städtetourismus liegt allgemein im Trend. Schweizer Städte werden, neben ihren Geschichten und Bauwerken, dem Shopping-Angebot und der nahen Natur, auch aufgrund des gut erschlossenen öffentlichen Verkerhrsnetzes und der funktionierender Infrastruktur immer beliebter. Dies bei Freizeit- und Geschäftstouristen gleichermassen.

Den grössten Anteil bei den Übernachtungen in der Subregion Zürich machen nach wie vor Schweizer Gäste aus. Der stärkste ausländische Markt ist Deutschland, wobei erstmals seit 2010 wieder ein Wachstum verzeichnet werden konnte.

Auch die Entwicklungen in den Wachstumsmärkten gestalten sich äusserst erfreulich: Im Vergleich zu 2013 stiegen die Zahlen der Gäste aus Südostasien um 12 Prozent an. Auch bei Touristen aus Brasilien und den Golfstaaten nehmen die Logiernächte rasant zu.

Die zwei wichtigen Herkunftsmärkte USA und Grossbritannien weisen ein Plus von 2.1 bzw. 6.6 Prozent auf. Im Gegensatz dazu macht sich ein Rückgang bei Übernachtungsgästen aus China, Indien, Japan und Russland bemerkbar.