Das Sondersetting entfalte "keine erzieherischen oder therapeutischen Wirkungen mehr", heisst es in der Mitteilung weiter. Zu diesem Schluss seien die Jugendanwaltschaft und die mit dem Sondersetting betraute Sozialfirma Riesen-Oggenfuss aufgrund des bisherigen Verlaufs der Schutzmassnahmen gelangt.

In einer Übergangsfrist bis Ende September 2014 wird die Sozialfirma Carlos weiter begleiten, um ihm eine eigenständige Lebensführung in Freiheit zu ermöglichen.

Das jetzige Sondersetting für den jungen Straftäter war vor knapp vier Monaten errichtet worden. Zuvor hatte das Bundesgericht in einem Urteil angeordnet, Carlos aus der geschlossenen Abteilung des Massnahmenzentrums Uitikon zu entlassen.