Zu dem ungewöhnlichen Verfahren haben sich die Juso entschlossen, nachdem die SP auf ihrer Delegiertenversammlung die Juso-Resolution für eine mutige Politik in der Stadt Zürich abgelehnt hatte. Die Forderungen umfassten unter anderem Themen wie Kollektivierung des städtischen Bodens, Gratis-ÖV für alle, ein autofreies Zürich sowie das Stimmrecht für Sans-Papiers.

«Es ist schade, dass SP, Grüne und AL nicht visionärere Projekte umsetzen. Nun ist es an uns, den Jungen, mutig voranzuschreiten», lässt sich Moira Pinkus, Präsidentin der JUSO Stadt Zürich, in der Mitteilung zitieren.

Nun stehen drei der acht Forderungen der Resolution in einem Online-Voting zur Wahl: die Aufnahme von 50'000 Flüchtlingen, eine autofreie Innenstadt und einkommensabhängige Mieten. Die Forderung, die den Abstimmenden am wichtigsten erscheint, wird dann lanciert - ein Novum in der Schweizer Politik. (sda/sme)