2015 sei ein solides Geschäftsjahr mit höheren Prämieneinnahmen und ohne Grossereignisse gewesen, teilte die GVZ am Mittwoch mit. Aufgrund der weiterhin hohen Bautätigkeit im Kanton Zürich erhöhten sich die Bruttoprämien auf 119,8 Millionen und die Brandschutzabgaben auf 33,5 Millionen Franken.

Aus Kapitalanlagen erzielte die Gebäudeversicherung lediglich einen Gewinn von 2,9 Millionen Franken und damit deutlich weniger als im Vorjahr. Das tiefe Ergebnis widerspiegle die getrübte Stimmung an den Finanzmärkten, heisst es in der Mitteilung.

Von Grossereignissen blieb die GVZ im vergangenen Jahr verschont. Die Schadensumme betrug 58,3 Millionen Franken. Die Elementarschäden schlugen mit 10,5 Millionen zu Buche und lagen damit unter dem Zehnjahresmittel. Der Aufwand aus Feuerschäden von 47,8 Millionen Franken bewegte sich hingegen über dem Zehnjahresdurchschnitt.

Für das laufende Jahr könne die Gesamtprämie konstant gehalten werden, schreibt die GVZ. Der Kanton Zürich habe damit weiterhin die durchschnittlich günstigste Prämie der Schweiz.