Wohnungsbau

So viele Neubauwohnungen in Zürich wie seit Jahrzehnten nicht mehr

Im Kreis 4 wurden keine Wohnungen gebaut, aber 21 abgebrochen, so dass es hier unter dem Strich weniger Wohnungen gab. (Archiv)

Im Kreis 4 wurden keine Wohnungen gebaut, aber 21 abgebrochen, so dass es hier unter dem Strich weniger Wohnungen gab. (Archiv)

Im vergangenen Jahr sind in der Stadt Zürich 3360 Neubauwohnungen erstellt worden. Das sind so viele wie seit über 60 Jahren nicht mehr. Weil weniger Wohnungen abgebrochen wurden, stieg auch der Wohnungsbestand um 2725 und damit so stark wie seit 1954 nicht mehr.

Am meisten Wohnungen wurden mit 751 inZürich- Altstetten gebaut, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Das entspricht einem Viertel aller Neubauwohnungen auf dem gesamten Stadtgebiet. Dieser Trend hält an. Aufgrund der laufenden Bauprojekte werden in diesem Quartier auch in den kommenden Jahren die meisten neuen Wohnungen erwartet.

In den Kreisen 2 und 11 wuchs der Wohnungsbestand um je 500 Einheiten. Im Kreis 4 wurden keine Wohnungen gebaut, aber 21 abgebrochen, so dass es hier unter dem Strich weniger Wohnungen gab.

Knapp die Hälfte der neuen Wohnungen bauten private Gesellschaften, ein Viertel trugen Baugenossenschaften zur Wohnbautätigkeit bei. Letztere erstellten insgesamt 870 Wohnungen, verzeichneten andererseits aber mit 290 Wohnungen auch die meisten Abbrüche.

Für das laufende Jahr rechnet die Stadt nicht damit, dass das Rekordniveau von 2018 gehalten werden kann. Sowohl die Zahl der bewilligten Wohnungen als auch der Wohnungen in Bau ist rückläufig.

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