Die Zahl der Pokémon-Go-Süchtigen hat sich in Windeseile vervielfacht, seit das Spiel auch in der Schweiz offiziell verfügbar ist. Egal wo, überall wimmelt es von unzähligen Handy-Zombies, die in der Hoffnung umherziehen, virtuelle Monster einzufangen. Dabei weicht der Blick selten vom Smartphonebildschirm ab – das kann gefährlich sein, befürchtete Marco Cortesi, Sprecher der Zürcher Stadtpolizei, bereits vor zwei Wochen. Die Spieler seien abgelenkt und unachtsam, was die Zahl der Verkehrsunfälle noch steigern könnte.

Nun hat sich die Stadtpolizei eine neue Methode überlegt, um die Aufmerksamkeit der Pokémon-Fans auf sich zu ziehen und vor den lauernden Gefahren zu warnen. Die beiden iCoPs Patrick Jean und Eleni Moschos haben im Video Szenen nachgestellt, die während des Pokémon-Spielens passieren könnten. So ist Eleni Moschos so auf ihr Smartphone fixiert, dass sie über Hindernisse auf dem Trottoir stolpert – und dabei nicht einmal das begehrte Pokémon einfangen kann.

Eine weitere Szene zeigt, wie die beiden Polizisten auf Verbrecherjagd so abgelenkt von den virtuellen Monstern sind, dass sie die realen zu spät bemerken – und diese ihnen durch die Lappen gehen. Mit hängenden Köpfen kehren sie ohne Beute zurück. 

"Also ihr seht: Aufpassen, die Augen nicht nur auf dem Handy, sondern auch auf der Strasse", sagt Jean am Ende des Videos mit einem Augenzwinkern abschliessend.