Silversterzauber
Silvesterzauber laut Stadtpolizei ohne schwere Zwischenfälle

Der Silvesterzauber ist aus Sicht der Stadtpolizei Zürich ohne schwere Zwischenfälle verlaufen. Rund 200'000 Personen hätten nach Mitternacht das grosse Feuerwerk rund um das Seebecken bestaunt, teilte die Stadtpolizei mit.

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Silvesterzauber in Zürich

Silvesterzauber in Zürich

Keystone

Vereinzelte Besucher hätten sich nicht an die Weisung gehalten, in der Menschenmenge kein mitgebrachtes Feuerwerk abzubrennen, hiess es im Communiqué. Gravierende Zwischenfälle habe es aber nicht gegeben.

Im gesamten Stadtgebiet hatten die Polizisten die ganze Nacht zu tun. Sie mussten wegen Auseinandersetzungen an verschiedene Orte ausrücken - in vielen Fällen war Alkohol im Spiel. Auch wegen Kriminellen musste die Polizei ausrücken. Sie nahm zwei mutmassliche Einbrecher und einen Taschendieb fest.

Zudem brannten am frühen Neujahrsmorgen im Kreis 2 in einem Fussgängerdurchgang beim Bahnhof Enge mehrere Holzpaletten. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Den Schaden bezifferte sie auf mehrere zehntausend Franken.

In einem Lokal an der Limmatstrasse wurde ein 17-jähriger Bursche festgenommen, der einen 24-jährigen Mann angegriffen und verletzt hatte. Vor einem Lokal im Kreis 4 fanden wegen eines Streits unter mehreren Personen alarmierte Polizisten einen am Rücken verletzten 36-jährigen Mann vor. Er musste im Spital behandelt werden.

Wer den Mann verletzt hatte, war am Dienstag nicht bekannt. Ebenso war nicht geklärt, wo und weshalb er verletzt worden war.