Strommarkt
Sieg für Stadt Zürich: Neue Beurteilung des Hochspannungsnetzes

Im Streit mit dem Bund um den Wert des ewz-Übertragungsnetzes hat die Stadt Zürich einen Sieg errungen. Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Beschwerde durch die Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom) gutgeheissen.

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Das Hochspannungsnetz der Schweiz ist 6696 Kilometer lang (Archiv)

Das Hochspannungsnetz der Schweiz ist 6696 Kilometer lang (Archiv)

Keystone

Damit muss die ElCom den Wert des Hochspannungsnetzes nochmals neu beurteilen, wie das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) am Dienstag mitteilte. Der Entscheid sei allerdings noch nicht rechtskräftig und könne an das Bundesgericht weitergezogen werden.

2009 hatte die ElCom eine Verfügung zu den Kosten und Tarifen des Übertragungsnetzes erlassen. Dabei wurde der Wert des ewz-Hochspannungsnetzes um rund 188 Millionen Franken gekürzt. Begründet wurde dies damit, dass es ungerechtfertigt gewesen sei, das Netz aufzuwerten.

Weil das ewz nicht bereit war, sein Übertragungsnetz zu einem Schleuderpreis abzutreten, wurde der ElCom-Entscheid ans Bundesverwaltungsgericht gezogen. Das ewz hofft nun, dass der Bund in der zweiten Runde in seinem Sinne entscheiden wird.

Bis Ende des Jahres müssen die Hochspannungsnetze an die nationale Netzgesellschaft Swissgrid übertragen werden. So verlangt es das Stromversorgungsgesetz.