Der "Pfuusbus" wurde von 278 Personen genutzt, wie die SWS mitteilten. Während 150 Nächten haben zwei Hüttenwarte die Unterkunft für Obdachlose betreut. Und zwei zusätzliche Freiwillige haben mehr als 1400 Abendessen zubereitet.

In einem separaten Zelt, dem sogenannten Iglu in Seebach, wurden 206 obdachlose Arbeitsmigranten untergebracht. Diese verbrachten insgesamt 1466 Nächte in der Obhut des Sozialwerkes.

Die Steigerung der Übernachtungen um 42 Prozent lasse sich vor allem damit erklären, dass das Iglu in den drei Betriebsmonaten jeden Abend nicht nur Wanderarbeiter aufgenommen habe sondern alle Obdachlosen, damit niemand die Nacht auf Zürichs Strassen verbringen musste.

Rund zwei Drittel der Arbeitsmigranten stammten aus Rumänien. In den wärmeren Monaten sind sie vor allem in der Schweizer Landwirtschaft beschäftigt. Keine Auswirkungen auf die Belegungszahlen im Iglu hatte laut SWS die Flüchtlingskrise.