Lotteriefonds
Sieben Millionen Franken für Zürcher Pestalozzianum

Das Pestalozzianum erhält vom Kanton Zürich knapp 7,1 Millionen Franken zur Erhaltung von gefährdeten und seltenen Werken in seinen Sammlungen. Er wird dem Lotteriefonds entnommen.

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Achterlei Versionen von Johann Heinrich Pestalozzi: Pestalozzi-Büsten von unterschiedlichen Künstlern.

Achterlei Versionen von Johann Heinrich Pestalozzi: Pestalozzi-Büsten von unterschiedlichen Künstlern.

Keystone

Die Stiftung Pestalozzianum ist laut Finanzkommissionspräsident Jean-Philippe Pinto (CVP, Volketswil) im Besitz eines für den Kanton Zürich einzigartigen bildungshistorischen Kulturguts mit Ausstrahlung über die Kantons- und Landesgrenzen hinaus.

In den Sammlungen befinden sich etwa Originalbriefe und -porträts des Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi, Kinder- und Jugendzeichnungen, historische Glasdias oder Schulwandbilder und -karten. Zudem hat die Stiftung den Unterricht der Volksschule im 20. Jahrhundert dokumentiert.

Ziel eines auf sieben Jahre angelegten Projektes ist es, die Bestände formal und inhaltlich besser zu erschliessen und zugänglich zu machen. Zudem sollen die Sammlungen digitalisiert und über ein Online-Portal der Forschung und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.