PBV-Präsident Werner Karlen bestätigte am Freitag eine Meldung des «Tages-Anzeigers».

Die Stadtpolizisten seien nicht grundsätzlich gegen ein neues Stadion, aber wenn schon so viel Geld ausgegeben werde, müssten doch die Sicherheitsaufgaben für die Polizei erleichtert und nicht erschwert werden, sagte Karlen der Nachrichtenagentur sda. Die vorliegende Lösung sei aus Sicht des Polizistenverbandes «inakzeptabel». Die Volksabstimmung findet am 22. September statt.

Der Zürcher Stadtrat habe den Fan-Gruppierungen Zusagen gemacht, die Argumente der Stadtpolizei jedoch vom Tisch gewischt, kritisiert Karlen. Die Fans der Zürcher Teams und jene der Gästemannschaften kämen sich auf dem Weg zum neuen Stadion zu nahe.

Bei Hochrisikospielen müssten viel mehr Polizisten eingesetzt werden als beim heutigen Letzigrundstadion oder beim ehemaligen «Hardturm», sagte Karlen. Dies führe auch zu Mehrkosten für die Stadt.