Uster
Sicherheitsrisiko für Spaziergänger: Städtischer Forstbetrieb fällt über 100 Bäume

Rund 130 Bäume hat der Forstbetrieb der Stadt Uster in den vergangenen Wochen am Ufer des Greifensees fällen müssen: Die Eschen und Schwarzerlen sind ganz oder zu grossen Teilen dürr gewesen.

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Die Eschen fielen wohl einer aggressiven Pilzkrankheit zum Opfer. Der Grund für den schlechten Zustand der Schwarzerlen ist nicht klar. (Symbolbild)

Die Eschen fielen wohl einer aggressiven Pilzkrankheit zum Opfer. Der Grund für den schlechten Zustand der Schwarzerlen ist nicht klar. (Symbolbild)

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Für die vielen Erholungssuchenden, die sich am See tummeln, habe der schlechte Zustand der Bäume ein Sicherheitsrisiko dargestellt, teilte die Stadt Uster am Donnerstag mit. Massive Äste oder sogar ganze Bäume hätten auf die Spaziergänger fallen können.

Der schlechte Zustand der Bäume ist gemäss Mitteilung nur zum Teil erklärbar: Bei den Eschen gilt eine aggressive Pilzkrankheit, das Eschentriebsterben, als Ursache. Was jedoch den Schwarzerlen zugesetzt hat, ist unklar - auch wenn bei einigen wohl die Ufererosion die Wurzeln zu stark ausgespült hat.

Die Stadt prüft nun, wo und mit welchen geeigneten Baumarten Ersatzpflanzungen vorgenommen werden sollen, heisst es in der Mitteilung weiter. Dafür kämen vor allem "markante Stellen in Frage, an denen keine jungen Bäume von selber wachsen".