Jedes Jahr verursachen laut Mitteilung mehr als 100 grössere Baustellen auf den rund 1330 Kilometern Zürcher Kantonsstrassen Verkehrsbehinderungen. Autofahrer ärgern sich darüber, aber die Arbeiten sind nötig.

Die Investitionen in sichere Strassen widerspiegeln sich in der Verkehrsstatistik der Kantonspolizei: Starben 1971 im Kanton Zürich 260 Menschen bei Verkehrsunfällen, so waren es 2013 noch deren 34. Und dies, obwohl der Verkehr in den gut 40 Jahren deutlich dichter wurde.

Neben sichereren Autos und mehr Polizeikontrollen sei dieser Rückgang der erhöhten Strassensicherheit zu verdanken, schreibt die Baudirektion. Allerdings: Auch die sichersten Strassen könnten den Verkehrsteilnehmenden nicht die Verantwortung für ihr Verhalten abnehmen.

Die 440 Mitarbeitenden des kantonalen Tiefbauamts engagieren sich laut Mitteilung auf die verschiedenste Weise für Sicherheit auf den Strassen. Unter anderem entschärfen sie Unfallschwerpunkte mit baulichen Massnahmen, kontrollieren die 2230 Fussgängerstreifen und nehmen wenn nötig Verbesserungen vor.

Zudem ersetzen sie jedes Jahr den Belag auf 50 bis 70 Kilometern, bauen Velowege, räumen Schnee von Kantonsstrassen und Autobahnen, schlagen Holz, wo es aus Sicherheitsgründen nötig ist, kontrollieren Brücken und Unterführungen und sorgen dafür, dass man nicht unter Leitschranken durchschlüpfen kann.