Strassenstrich
Sexboxen in Zürich: Andere Städte befürchten Zulauf von Prostituierten

Heute Montag wird der erste offizielle Strichplatz der Schweiz in Zürich Altstetten eröffnet. Bern und Luzern fürchten, dass die Prostituierten zu ihnen ausweichen könnten. Berns Sicherheitschef Reto Nause will die Sache genau beobachten.

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Tüe auf: Hier geht es zu den Sexboxen.
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Eine Rundfahrt auf dem Zürcher Strichplatz
Auf dem Strichplatz am Depotweg in Zürich Altstetten herrscht Einbahnverkehr.
Signalisation für Automobilisten mit schweren und leichten Fahrzeugen.
Das Beratungszentrum Flora Dora.
Was erlaubt ist und was nicht: Hinweisschilder auf dem Strichplatz geben die «Hausordnung» vor.
Die Boxen, in denen der Verkehr stattfinden soll.
Und im Minimum einen Gummi drum.
Und noch ein Blick in die Boxen.
So sehen die Sex-Boxen in Altstetten ZH aus

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Keystone

Heute Montag ist es soweit: Der ester Strichplatz der Schweiz in Zürich-Altstetten öffnet. Im Gegenzug wird der Strassenstrich am Sihlquai geschlossen.

In Bern und Luzern schaut man dieser Entwicklung mit gemischten Gefühlen entgegen. Denn niemand weiss, ob die Freier in Zürich ausbleiben und die Prostituierten deswegen woanders auf Kundschaft gehen.

Der Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause sagt im SonntagsBlick: «Sollte es eine Verschiebung der Sex-Arbeiterinnen nach Bern geben, müssten wir handeln.»

Dann müssten Analysen erstellt und Kontrollen verschärft werden. Auch die Behörden in Luzern beobachten die Entwicklung in Zürich aufmerksam. (rsn)