Umwelt
Sensibilisierungskampagne: Mit Fähnchen gegen die Einweggrills in Zürich

In mehreren Zürcher Parkanlagen wimmelt es seit Neustem von weissen Fähnchen: Gärtnerinnen und Gärtner haben in jedes Brandloch eines gesteckt. Sie weisen auf die Schäden hin, welche die untauglichen Einweggrills unbesonnener Grillfreunde anrichten.

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Grillfahnen am Zürichhorn

Grillfahnen am Zürichhorn

Zur Verfügung gestellt

Braun versengte Flecken überall im Rasen zeugen davon: Viele Leute benutzen zum Grillieren Einweggrills. Ihre Hitze zerstört den Rasen. Diesen wieder instand zu setzen kommt teuer. Eine Sensibilisierungskampagne von Grün Stadt Zürich weist nun auf die Untauglichkeit der Einweggrills hin.

In mehreren Zürcher Parkanlagen wimmelt es seit Neustem von weissen Fähnchen: Gärtnerinnen und Gärtner haben in jedes Brandloch eines gesteckt. Sie weisen auf die Schäden hin, welche die untauglichen Einweggrills unbesonnener Grillfreunde anrichten.

Zudem hält jedes Fähnchen die Reparaturkosten des jeweiligen Rasenstücks fest: 300 Franken.

Grillieren in Zürcher Parkanlagen sei nicht grundsätzlich verboten, schreibt Grün Stadt Zürich. Es sollten dafür aber nur Grills mit Beinen verwendet werden: Die Grillschale müsse mindestens 30 Zentimeter über dem Boden liegen. Nach dem Grillplausch muss die Glut gelöscht und in den vorhandenen Abfallbehältern entsorgt werden.