Zürich

Sechs Studierende leben im Altersheim: Senioren schätzen ihre jungen Mitbewohner

Die Studierenden leisten bei diesem Projekt einige Stunden gemeinnützige Arbeit pro Woche. (Symbolbild)

Die Studierenden leisten bei diesem Projekt einige Stunden gemeinnützige Arbeit pro Woche. (Symbolbild)

Seit zwei Monaten leben Studierende in zwei Alterszentren der Stadt Zürich. Sie machen sich dort einige Stunden in der Woche nützlich und können damit ihre Mietkosten reduzieren. Die Bewohnerinnen und Bewohner schätzen ihre jungen Mitbewohner.

In den Alterszentren Klus Park und Rebwies werden die freigewordenen Personalwohnungen seit zwei Monaten von Studierenden bewohnt, konkret von fünf Studentinnen und einem Studenten.

Sie hatten alle schon Vorwissen aus Alters- und Pflegeheimen und wurden deshalb von der Stadt Zürich für das Pilotprojekt «Generationenübergreifendes Wohnen» ausgewählt. Dabei will die Stadt testen, wie Jung und Alt unter einem Dach zusammenleben können.

Computerprobleme und Spaziergänge

Die Studierenden leisten bei diesem Projekt einige Stunden gemeinnützige Arbeit pro Woche. Sie helfen den Bewohnerinnen und Bewohnern bei Computerproblemen, organisieren Lesekreise, Spiel- oder Kochabende. Sie begleiten die Seniorinnen und Senioren auch ins Theater oder ins Konzert.

Wie die Stadt Zürich am Donnerstag mitteilte, ist die erste Bilanz durchwegs positiv. Die Studierenden profitierten nicht nur von einer günstigen Miete, sondern auch vom Erfahrungsschatz ihrer neuen Mitbewohner.

«Es ist wunderbar, dass wir mit den Studierenden spontan zum Beispiel einen Spaziergang zum See machen können», wird eine Bewohnerin zitiert. Die Stadt wird nun beobachten, ob sich das generationenübergreifende Wohnen auch langfristig bewährt.

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