«Züri Velo»
Sechs Offerten für Veloverleihsystem in Zürich eingegangen

Zur Ausschreibung eines automatischen Veloverleihsystems sind sechs Offerten eingegangen. Nun werden die Angebote von der Stadt Zürich geprüft.

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Das Veloverleihsystem wurde im Oktober 2014 von der Stadt öffentlich ausgeschrieben (Themenbild).

Das Veloverleihsystem wurde im Oktober 2014 von der Stadt öffentlich ausgeschrieben (Themenbild).

Keystone

Sechs Offerten sind zur Ausschreibung eines automatischen Veloverleihsystems "Züri Velo" eingegangen. Die Stadt Zürich prüft nun die Angebote, wie Stefan Hackh, Sprecher beim städtischen Tiefbauamt, am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte.

Die Stadt Zürich hatte das Veloverleihsystem im Oktober 2014 öffentlich ausgeschrieben. Gesucht wurde ein Gesamtdienstleister, der die Stationen ab Juli 2015 aufbaut. Ab Juni 2016 soll dann der Betrieb für vorerst fünf Jahre laufen. Die Ausführung erfolge "vorbehältlich der politischen Genehmigungsprozesse", heisst es in der Ausschreibung.

Rund 1500 Velos sollen an etwa 100 Stationen in der Innenstadt und entlang von wichtigen Achsen in den umliegenden Quartieren stationiert werden. Die Stadt Zürich geht von Investitionskosten von sechs bis neun Millionen Franken für den Bau der Stationen und den Kauf der Velos aus. Die Ausschreibung geht auf eine Motion von SP und Grünen aus dem Jahr 2007 zurück.

Ein automatisches Veloverleihsystem besteht aus einem Netz von öffentlich zugänglichen Mietvelos, die von den Kunden selber ausgeliehen und zurückgegeben werden können. Vor rund zehn Jahren kamen die ersten Verleihsysteme auf, beispielsweise im Jahr 2003 in Wien und im Jahr 2005 in Lyon. Der grosse Durchbruch erfolgte 2007 in der Stadt Paris mit rund 20'000 Velos.