Zurich Film Festival
Schwimmende Plattform soll zum Kino werden

Die schwimmende Plattform der Manifesta soll in Zürich in die Verlängerung gehen: Das Zurich Film Festival will die Holzkonstruktion für seinen Festivalbetrieb nutzen.

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Blick auf den Pavillon of Reflections vom Zürichseeufer aus.
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Manifesta 11: Pavillon of Reflections
Stadtpraesidentin Corine Mauch, Christian Jankowski, Kurator, und Hedwig Fijen, Direktorin Manifesta, von links nach rechts
Stadtpraesidentin Corine Mauch, Christian Jankowski, Kurator, und Hedwig Fijen, Direktorin Manifesta, von links nach rechts, sprechen anlaesslich einer Eroeffnungspressekonferenz der Manifesta 11
Eröffnungspressekonferenz zur Manifesta 11.
Tagsüber ist der Pavillon Badi mit Bar, abends Kino.
What People Do For Money lautet der Titel der Manifesta. Es geht um Arbeit und Geld
Videokünstler Christian Jankowski ist Kurator der Manifesta 11
Für den Pavillon verbauten ETH-Studenten Holz aus Zürcher Wäldern.
Noch ist die Arbeit an der schwimmenden Insel nicht ganz fertig.
Im Inneren wurde das Cabaret Voltaire für die Dauer der Manifesta zum Zunfthaus der Künste umgebaut.
Der Turm macht den Pavillon weitum sichtbar.
Das Holzkonstrukt soll zur Ikone der Manifesta 11 werden, sagen die Veranstalter.
Manifesta-Kurator Christian Jankowski erklärt den Pavillon of Reflections
Das Cabaret Voltaire erhält für die Manifesta einen neuen Erker.

Blick auf den Pavillon of Reflections vom Zürichseeufer aus.

Matthias Scharrer

Seit Juni ankert die schwimmende Manifesta-Plattform auf dem Zürichsee in der Nähe des Bellevues. Auf der 170 Tonnen schweren Holzkonstruktion befinden sich ein riesiger LED-Screen, eine Tribüne für 300 Gäste, ein Bad und eine Bar.

Was nach der Manifesta mit der Holzkonstruktion passiert, ist noch nicht definitiv geklärt. Eine Verlängerung soll die Plattform nun aber als Standort des Zurich Film Festivals (ZFF) erhalten. Festival-Sprecher Beat Glur bestätigte eine Meldung der "Zürichsee-Zeitung" vom Freitag.

"Wir würden die Plattform gerne nutzen", sagte er. Die Verhandlungen mit den Manifesta-Verantwortlichen seien aber noch im Gang. Man habe noch keine definitive Zusage. Ob die Nutzung zustande kommt, kommuniziert das ZFF am 8. September, wenn es den Medien das Programm seiner 12. Ausgabe präsentiert. Das Programmheft ist noch nicht gedruckt. Ein weiterer Festival-Standort könnte also noch aufgenommen werden.

Auch für die Zeit nach dem Filmfestival, das vom 22. September bis am 2. Oktober stattfindet, gibt es für die Manifesta-Plattform bereits Interessenten. Ein Verein will den so genannten "Pavillon of Reflections" in den Kanton Schwyz holen. Während fünf Jahren soll er vor Freienbach ankern.