Autopsie

Schweizer Gerichtsmedizinerin findet «Tatort» durchaus realitätsnah

Die Schweizer Gerichtsmedizinerin Christine Bartsch ist ein grosser Fan der Serie "Tatort" - auch wenn darin nicht ganz alles realistisch ist.

Die Schweizer Gerichtsmedizinerin Christine Bartsch ist ein grosser Fan der Serie "Tatort" - auch wenn darin nicht ganz alles realistisch ist.

Die Schweizer Gerichtsmedizinerin Christine Bartsch, die einen auf realen Fällen beruhenden Erzählband geschrieben hat, findet die TV-Serie «Tatort» durchaus realitätsnah. Aber bei der Autopsie ein Sandwich zu essen, das sei ein No-Go - erst recht eins mit Schinken.

Auch dass im Fernsehen der Todeszeitpunkt oft fast auf die Minute genau bestimmt wird, sei Fiktion. Ebenso wie genaue Angaben zur letzten Mahlzeit und zum letzten Geschlechtsverkehr. "Juristen sind deshalb im echten Leben von uns immer enttäuscht, wenn wir solche Informationen nicht liefern können", sagte die 50-Jährige dem "Migros Magazin".

Ein bisschen irreal sei auch ihre Lieblingsfigur im "Tatort", Professor Boerne in Münster (Jan Josef Liefers). Jedenfalls sei sie noch nie so einer überdrehten Person begegnet, sagt Bartsch. Aber "es ist nicht falsch, was er von sich gibt".

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