Bei einer beruflichen Tätigkeit in Kontakt mit Minderjährigen, wird seit Anfang Jahr besseren Schutz gewährleistet, wie die «NZZ» mitteilte. Das Zürcher Volksschulamt habe die Einforderung sowohl des Strafregisterauszugs als auch des Sonderprivatauszugs jetzt für alle Schulen zum festen Bestandteil des Rekrutierungsprozesses erklärt und in einer Weisung vorgeschrieben. Der «Sonderprivatauszug», ein spezieller Strafregisterauszug, enthalte Berufs- oder gerichtliche Tätigkeitsverbote mit Kontakt und- und Rayon-Beschränkungen, nicht aber andere Vorstrafen. Heime und Schulen müssen solche Auszüge verlangen, denn nur so könne ein konsequentes Vorgehen gegen sexuelle Übergriffe stattfinden. 

Die Dokumente müssen nicht in den Bewerbungsunterlagen enthalten sein, sollen aber dann im Lauf des Bewerbungsverfahrens vorgelegt werden. Bei einer Anstellung werden die Akten im Personaldossier abgelegt.