Die Stimmberechtigten haben am Sonntag beschlossen, dass in diesem stark wachsenden Stadtteil ein Primarschulhaus mit siebzehn Klassenzimmern und einer Turnhalle gebaut werden kann.

Die Stimmberechtigten hiessen den Kredit in der Höhe von 52,4 Millionen Franken gut. Das Ergebnis fiel mit 26'009 Ja- zu 7553 Nein-Stimmen deutlich aus. Der Ja-Stimmenanteil betrug 77,53 Prozent, die Stimmbeteiligung 51,3 Prozent. Im Sommer 2018 soll das neue Schulhaus bezugsbereit sein.

In Neuhegi wurden in den letzten Jahren Wohnungen für rund 2000 Personen gebaut oder bewilligt. Rund um die S-Bahnstation Hegi und den Bahnhof Grüze werden in den kommenden Jahren voraussichtlich weitere 2000 Personen dazukommen.

Dementsprechend steigen auch die Kinderzahlen stark an. Die Stadt rechnet damit, dass sie sich bis in zehn Jahren nahezu verdoppeln. Die Schulraumplanung hinkte bis jetzt aber hinter dieser Entwicklung her. Der Zimmerbedarf wurde mit Pavillons und Provisorien abgedeckt. Die Stadt mietete sogar Wohnungen, um Kindergartenklassen unterzubringen.