Der Pausenplatz sowie der Vorplatz zum Haspelsteg im Westen sollen mit Obstbäumen bepflanzt werden, wie das Hochbauamt der Stadt Zürich am Montag mitteilte. Eine Fussgänger-Passerelle soll die Schulanlage und das Quartier verknüpfen.

Gemäss der Mitteilung sind die Platzverhältnisse im Quartier "Greencity" sehr eng - für die Schulanlage steht ein Areal von nur 4500 Quadratmetern zur Verfügung. Auf dieser Fläche sollen eine Primarschule mit Kindergarten und Betreuung sowie Räume für die Heilpädagogische Schule angeboten werden.

Zudem sind eine Einfachturnhalle sowie ein Gymnastikraum geplant, die ausserhalb der Unterrichtszeiten auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen sollen. Wegen der engen Platzverhältnisse haben die Architekten einen Sportplatz auf dem Dach vorgesehen.

2000-Watt-Areal

Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass rund 250 Kinder im Alter von 4 bis 13 Jahren unterrichtet und betreut werden.

Das neue Quartier "Greencity" ist das erste Areal, das vom Trägerverein Energiestadt als "2000-Watt-Areal" zertifiziert wurde. Die neue Schule soll daher im Minergie-Standard realisiert werden. Als oberer Gebäudeabschluss ist eine baldachin-ähnliche Konstruktion mit Paneelen für Photovoltaik vorgesehen.

Die Anlage soll 36,5 Millionen Franken kosten, dazu kommen 2,5 Millionen für den Neubau des Haspelstegs. Das Volk stimmt Ende 2019 über das Projekt ab. Bei einem Ja könnte der Bau im folgenden Jahr starten. Die Anlage soll 2023 bezugsbereit sein.