Verletzte gab es keine, wie es bei den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ) auf Anfrage hiess.

Die Kollision ereignete sich kurz nach 10 Uhr. Die Strecke zwischen Auzelg und Bahnhof Stettbach war deshalb in beiden Richtungen gesperrt, die Trams der Linie 12 verkehrten nur zwischen Flughafen und Auzelg. Die VBZ setzten Autobusse ein.

Die Unfallkreuzung in Dübendorf/Hoffnung ist eigentlich mit einer Lichtsignalanlage gesichert. Laut VBZ-Auskunft war diese aber am Mittwochvormittag wegen Revisionsarbeiten ausgeschaltet.

Die Strecke ist berüchtigt als besonders unfallträchtig. Der aktuelle Unfall ist der 44. seit Ende 2008, als die zweite Etappe in Betrieb genommen wurde. Eine Person wurde in dieser Zeit getötet, zwölf Personen wurden schwer und 30 leicht verletzt.

Erst am Dienstag haben die Verkehrsbetriebe Glattal bekannt gegeben, sie wollten mit dem Einbau von fünf Barrieren an neuralgischen Punkten für mehr Sicherheit sorgen. Die im letzten Jahr umgesetzten Sofortmassnahmen hätten nicht die erwünschte Wirkung erzielt. Ziel sei es, die Zahl der Unfälle um 50 Prozent zu senken. (sda)