Mehr als zehn Buslinien mussten am Montagabend teilweise ihren Betrieb einstellen - einige fuhren gar nicht mehr, wie die VBZ mitteilten. Die Linie 32 etwa, eine der Hauptverkehrsverbindungen, verkehrte zwischen der Haltestelle Kalkbreite und ihrer Endstation beim Strassenverkehrsamt nicht mehr.

"Die Linie 80 kommt nicht mehr über den Hönggerberg und Witikon ist mit dem Bus praktisch nicht mehr erreichbar", sagte ein Sprecher bei der VBZ-Leitstelle auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Verschiedene Busse seien steckengeblieben. "Sie warten nun, bis die Räumungsfahrzeuge die Strasse wieder befahrbar machen."

Die Verkehrsbetriebe rieten den Passagieren, auf das Tram umzusteigen. Damit dieser Betrieb funktioniert, wurde zusätzliches Personal aufgeboten. "Wir müssen die Schienen an neuralgischen Punkten vom Schnee freischaufeln", sagte der VBZ-Sprecher. So lange die Weichenheizungen funktionierten, könne der Trambetrieb aufrechterhalten bleiben.

Rund 50 Unfälle

Der Schneefall brachte auch auf den Strassen den Verkehr teilweise zum Erliegen. Verschiedene Strassen mussten gesperrt werden, wie es bei der Zürcher Stadtpolizei auf Anfrage hiess. Die Zürcher Stadtpolizei registrierte rund ein Dutzend Unfälle - bei allen sei es bei Sachschaden geblieben, sagte eine Sprecherin.

Insgesamt kam es im Kanton zu rund fünfzig Unfällen. Drei Personen haben sich bei Unfällen in Weisslingen, Wetzikon und Uster leichte Verletzungen zugezogen.

Nur Blechschaden im Limmattal

Im Limmattal blieb es bei kleineren Unfällen mit Blechschaden, wie die Kantonspolizei auf Anfrage mitteilt. So fuhr in Dietikon gegen 20.15 ein Lenker gegen ein parkiertes Auto.

Kurz vor 19 Uhr kollidierte ein Autofahrer in Schlieren mit einem Zaun und in Birmenstorf kam es gegen 19.15 Uhr zu einer Streifkollision. 

Da der Schneefall aufgehört hatte und weil die Temperaturen anstiegen, normalisierte sich auch die Situation bis zum Morgen wieder. (sda)