Regierungsrat Zürich
Schlüsselprojekt: S-Bahn-Ausbau Uster-Aathal hat hohe Priorität

Der Ausbau der S-Bahn-Strecke Uster-Aathal auf Doppelspur hat für den Zürcher Regierungsrat hohe Priorität. Zusammen mit dem Zürcher Verkehrsverbund setzt er sich deshalb mit Nachdruck beim Bund dafür ein, dass die Objektstudien wie geplant aufgenommen werden.

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Die Finanzierung des Ausbaus S-Bahn-Strecke Uster-Aathal auf Doppelspur ist Sache des Bundes. (Archiv)

Die Finanzierung des Ausbaus S-Bahn-Strecke Uster-Aathal auf Doppelspur ist Sache des Bundes. (Archiv)

Keystone

Ab 2017 plant die SBB Objektstudien für wichtige Infrastrukturausbauten, die im Rahmen des strategischen Entwicklungsprogramms (STEP) bis 2030 umgesetzt werden sollen. Der Doppelspurausbau Uster-Aathal gehöre zu diesen Schlüsselprojekten, schreibt der Regierungsrat in einer am Donnerstag publizierten Antwort auf eine Anfrage im Kantonsrat.

Der Kapazitätsausbau im Korridor Zürich-Uster-Rapperswil sei zusammen mit dem Angebotsausbau im Korridor Zürich-Winterthur ein unverzichtbarer Bestandteil des Projekts "S-Bahn 2G Ausbauschritt 2030". Das Projekt Doppelspurausbau Uster-Aathal sei deshalb dem Bundesamt für Verkehr (BAV) rechtzeitig für den STEP-Ausbauschritt eingereicht worden.

Laut dem Regierungsrat werden die Objektstudien voraussichtlich zwei Jahre dauern. Sie sollen Aufschluss über mögliche Varianten geben. Anschliessend werden diese Arbeiten in einem Vorprojekt weiter vertieft und vorangetrieben. Zurzeit könnten aber noch keine Aussagen zu möglichen Lösungen gemacht werden, schreibt der Regierungsrat.

Klar ist für ihn nur: "Die Finanzierung hat durch den Bund über den Bahninfrastrukturfonds (BIF) zu erfolgen." Der Kanton Zürich leistet jährlich einen Beitrag von rund 120 Millionen Franken in diesen Fonds.