1. Mai
Schlussbilanz: Farbanschlag, Festnahmen und brennende Container und Abfalleimer

Die Stadtpolizei Zürich zieht nach dem gestrigen 1. Mai Bilanz.

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Brennende Container am 1. Mai in Zürich. (Symbolbild)

Brennende Container am 1. Mai in Zürich. (Symbolbild)

Ab ca. 17.15 Uhr besammelten sich bis zu 150 Personen im Raum Stauffacherstrasse/Langstrasse. Mehrfach wurden pyrotechnische Gegenstände gezündet. Die Stadtpolizei Zürich machte die Leute auch hier auf die geltende Covid-Verordnung aufmerksam, worauf sich die Ansammlung zähflüssig auflöste.

Insgesamt wurden der Stadtpolizei drei Farbanschläge gemeldet. Einer an der Universitätsstrasse, einer betraf ein Gebäude an der Nordstrasse, der andere ein Gebäude an der Rotbuchstrasse. In beiden Fällen wurden polizeiliche Ermittlungen eingeleitet. Die Abklärungen zu den entstandenen Sachschäden sind im Gang, wie die Stadtpolizei am Samstag mitteilt.

Insgesamt nahm die Stadtpolizei Zürich 24 Personen im Alter von 20 bis 38 Jahren fest (11 Frauen, 13 Männer). 21 Personen (10 Frauen, 11 Männer) wurden nach Überprüfung ihrer Identität entlassen. Die beiden Männer im Alter von 20 und 21 Jahren, die nach der Sachbeschädigung an der Universitätsstrasse festgenommen wurden, wurden der Staatsanwaltschaft Zürich zugeführt. Die festgenommene mutmassliche Anführerin bei der Demonstration am Bellevue mit anfänglich über 100 Teilnehmenden, wurde der zuständigen Fachgruppe der Stadtpolizei Zürich zugeführt.

Widerhandlungen gegen die Covid-Verordnung und Teilnahme an unbewilligter Kundgebung

Total rapportiert die Stadtpolizei Zürich in 40 Fällen an die Staatsanwaltschaft wegen Widerhandlung gegen die Covid-Verordnung. Acht Personen werden wegen Teilnahme an einer unbewilligten Demonstration und zwei Personen wegen Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz zur Anzeige gebracht. Gegen 113 Personen wurde eine Wegweisung ausgesprochen.