Zürich
SBB-Transportpolizist von Fussballfan angegriffen und mit Pyrofackel verletzt

Fans des FC St. Gallen haben am Samstag nach dem Spiel GC - St. Gallen beim Bahnhof Zürich-Altstetten zwei SBB-Transportpolizisten mit Pyrofackeln angegriffen. Einer wurde am rechten Ohr getroffen. Mit Verdacht auf Tinnitus musste er ins Spital

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Ein Fan verletzte einen Transportpolizist der SBB mit einer Pyro-Fackel (Symbolbild)

Ein Fan verletzte einen Transportpolizist der SBB mit einer Pyro-Fackel (Symbolbild)

Keystone

Fans des FC St. Gallen haben am Samstag nach dem Spiel GC - St. Gallen beim Bahnhof Zürich-Altstetten zwei SBB-Transportpolizisten mit Pyrofackeln angegriffen. Einer der beiden wurde am rechten Ohr getroffen. Mit Verdacht auf Tinnitus musste er ins Spital.

SBB-Sprecherin Lea Meyer bestätigte am Dienstag eine Meldung des "Tages-Anzeigers". Die Fans hätten über ein Dutzend Pyros aus dem abfahrenden Fanzug auf die beiden Transportpolizisten geworfen. Vor dem Bahnhof Oerlikon zogen die Fans zudem mehrmals die Notbremse, wie Meyer sagte.

Der verletzte Transportpolizist konnte das Spital am Sonntag verlassen. Er befindet sich aber weiterhin in ärztlicher Behandlung. Ob er bleibende Schäden davonträgt, ist laut der SBB-Sprecherin noch unklar.

Meyer bezeichnete den Vorfall als tragisch. Die SBB setze jährlich über 800 Extrazüge für sportliche Grossanlässe ein. Dabei laufe in der Regel alles problemlos ab. "Nur im Fussball ist dies offenbar nicht möglich", sagte sie. (sda)