«Wir sind überzeugt, dass die Gleisquerung für Fussgänger nach wie vor wichtig ist und zur besseren Verbindung der beiden Stadtquartiere 4 und 5 beiträgt», sagt SBB-Sprecher Daniele Pallecchi in der «NZZ am Sonntag».

Die SBB sprechen von einer einfachen, gut gestalteten Brücke mit möglichst günstigen Bau- und Betriebskosten. Es sind keine Rampen geplant, sondern Lifte. «Es ist keine klassische Veloverbindung», sagt der Zürcher Tiefbauamts-Vorsteher Filippo Leutenegger. In der «NZZ am Sonntag».

Leutenegger schätzt, dass die Baukosten für die Brücke bei gut einem Drittel jener des Negrellistegs liegen werden. Bezahlen sollen SBB, Private und die Stadt. «Wir wollen uns an den Kosten angemessen beteiligen», sagt Leutenegger.

Die SBB haben nun einen Studienauftrag ausgeschrieben, parallel dazu soll die Finanzierung geklärt werden. Sie hoffen, dass der Steg bis zum Ende der Bauarbeiten an der Europaallee und an der Zollstrasse Mitte 2020 betriebsbereit ist.