Zürich
Sanierung kostet mehr als erwartet: Stadtrat will Kredit für Sozialzentrum erhöhen

Bevor das Sozialzentrum für die Quartiere Unterstrass, Oberstrass, Wipkingen und Höngg umziehen kann, muss die neue Liegenschaft saniert und umgebaut werden. Das wird teurer als erwartet. Der Zürcher Stadtrat will deshalb den bereits bewilligten Projektierungskredit um 1,85 auf 3,6 Millionen Franken erhöhen.

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Der Stadtrat beantragt 1.75 Millionen mehr Kredit für die Sanierung der neuen Liegenschaft des Sozialzentrums. (Symbolbild)

Der Stadtrat beantragt 1.75 Millionen mehr Kredit für die Sanierung der neuen Liegenschaft des Sozialzentrums. (Symbolbild)

Keystone

Die inzwischen erfolgte Zustandsanalyse und die raumstrategische Planung hätten gezeigt, dass umfassendere bauliche Massnahmen notwendig sind. Dies teilte der Stadtrat am Mittwoch mit. Er beantragt deshalb dem Gemeinderat die Erhöhung des Kredits.

An der Röschibachstrasse 24/26 sind Instandsetzungs- und Umbaumassnahmen geplant. Zudem werden auch die Parkplätze instand gesetzt und den gesetzlichen Anforderungen angepasst.

Das Bauprojekt mit dem detaillierten Kostenvoranschlag soll bis Mitte 2018 vorliegen. Geplant ist, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in der zweiten Jahreshälfte 2019 darüber befinden können. Baustart wäre dann Ende 2019, der Bezug Ende 2021.

Momentan ist das Sozialzentrum an der Hönggerstrasse 24 in einer Privatliegenschaft eingemietet. Damit das Sozialzentrum in einem stadteigenen Gebäude untergebracht werden kann, hat der Gemeinderat im Jahr 2014 den Kauf des nahe gelegenen Wohn- und Geschäftshauses an der Röschibachstrasse 24/26 bewilligt.

Der Gewerbeteil wird bis auf weiteres zwischengenutzt. Die Stadt vermietet Büro-, Atelier- und Lagerräume an rund 50 Einzelpersonen, Start-ups, Organisationen und Vereine aus der Kreativwirtschaft.