Medizin
Sanierung der Klinik für Kardiologie am Triemli: Stadtrat bewilligt 2,91 Millionen Franken

An der Klinik für Kardiologie am Zürcher Stadtspital Triemli (STZ) soll die Kardangiographieanlage ersetzt und das Herzkatheter-Labor 2 saniert werden. Der Stadtrat hat dafür gebundene Ausgaben von 2,91 Millionen Franken bewilligt.

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Der Stadtrat hat knapp drei Millionen Franken für die Sanierung des Herzkatheter-Labors im Stadtspital Triemli bewilligt. (Themenbild)

Der Stadtrat hat knapp drei Millionen Franken für die Sanierung des Herzkatheter-Labors im Stadtspital Triemli bewilligt. (Themenbild)

Ralph Feiner;Hochbaudepartement

In den sogenannten Herzkatheter-Labors finden Behandlungen von Herzkreislauferkrankungen statt. Gemessen an der Anzahl Fälle ist die invasive Kardiologie des STZ mit rund 3800 Untersuchungen pro Jahr die zweitgrösste der Schweiz, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte.

Die beiden Herzkatheter-Labors des STZ sind mit je einer Kardangiographieanlage ausgestattet. Die ältere stammt aus dem Jahr 2002 und muss ersetzt werden. Die übliche Lebensdauer beträgt acht bis zehn Jahre, ist also bereits deutlich überschritten.

Betrieb läuft weiter

Der Geräteersatz findet bei laufendem Betrieb statt. Die Arbeiten beginnen voraussichtlich im Juli 2018 und dauern zwei Monate. Gleichzeitig wird im Herzkatheter-Labor 2 die Infrastruktur auf zeitgemässen Stand gebracht. Ausserdem müssen Elektroinstallationen und Brandschutz an gesetzliche Normen angepasst werden.

Über den bewilligten Ersatz der Anlage und die Instandhaltung hinaus wurde dem Gemeinderat kürzlich die Installation eines dritten Herzkatheter-Labors beantragt, wie es in der Mitteilung heisst.