Zürich
Rund 110 Millionen für Auffrischung des Zürcher Triemli-Hochhauses

Das Betten-Hochhaus des Zürcher Triemlispitals wird so instand gestellt, dass es die kommenden fünfzehn Jahre für medizinische Ambulatorien und Büros genutzt werden kann. Der Stadtrat hat Ausgaben in der Höhe von 8,5 Millionen Franken bewilligt.

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Das Spital Triemli.

Das Spital Triemli.

Keystone

Die eigentlichen Kosten der Bauarbeiten dürften zwischen 90 und 110 Millionen Franken betragen, wie es bei der Stadt Zürich am Mittwoch auf Anfrage hiess. Dies sei aber erst eine Schätzung.

Das Geld wird in erster Linie in Sicherheitsaspekte wie Brandschutz und Fluchtwege investiert. Zudem muss die Gebäudetechnik teilweise erneuert werden. Diese leichte Sanierung soll bei laufendem Spitalbetrieb vorgenommen werden, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte. Dies sei "eine besondere logistische Herausforderung."

Im Turm sollen vor allem die Ambulatorien untergebracht werden, die heute auf dem ganzen Spitalgelände verteilt sind. Auch für Büros und die Frauenklinik soll es im Turm Platz geben.

Die Betten werden künftig im neuen Bettenhaus untergebracht, dessen Fertigstellung für Dezember 2015 geplant ist. Die Stadt entschied bereits 2014, auf eine Komplett-Sanierung des Turms zu verzichten.

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