Zürich
Rot gefärbte Velostreifen sollen den Verkehr sicherer machen

Das 2011 gestartete Pilotprojekt mit rot eingefärbten Velostreifen ist nach Ansicht der Stadt Zürich ein Erfolg. An den Teststellen konnte die Verkehrssicherheit deutlich erhöht werden, wie die Dienstabteilung Verkehr heute mitteilt.

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Nach einer erfolgreichen Testphase sollen die rot eingefärbten Velostreifen eingeführt werden (Symbolbild).

Nach einer erfolgreichen Testphase sollen die rot eingefärbten Velostreifen eingeführt werden (Symbolbild).

Keystone

Um den Veloverkehr in der Stadt sicherer zu machen, werden darum bis Ende 2015 an vierzig gefährlichen Stellen die Velostreifen rot eingefärbt. Die ersten zwanzig Stellen sollen noch in diesem Jahr bezeichnet werden, wie die Stadt mitteilte.

Um die Gefahrenstellen allen Verkehrsteilnehmenden bewusst zu machen, will die Stadt die Markierungen allerdings zurückhaltend einsetzen. Zu viele solche Streifen minderten die Wirkung, schreibt die Stadt.

Im Rahmen des Pilotprojekts waren an fünf Orten die Gefahrenstellen rot eingefärbt worden. Die gesammelten Erfahrungen seien durchwegs positiv, sagte Heiko Ciceri, Kommunikationsverantwortlicher der Dienstabteilung Verkehr, auf Anfrage.

So habe es beispielsweise an der Kreuzung Dörfli-/Schwamendingerstrasse seit 2011 keinen einzigen Unfall mehr gegeben. Früher sei es dort jährlich zu ein bis zwei Unfällen gekommen. Zudem setzten Autofahrer an den rot eingefärbten Stellen häufiger den Blinker ein. Dies hätten Beobachtungen vor Ort ergeben.

Seit Anfang Januar ist auf Bundesebene die nötige gesetzliche Grundlage für die roten Markierungen in Kraft. Damit kann das Pilotprojekt nun durch definitive Massnahmen ersetzt werden. Die Einfärbung ist Teil des Programms "Stadtverkehr 2025", mit dem die Attraktivität des Veloverkehrs erhöht werden soll.