Herr Sommer, morgen feiern Sie mit dem Liederabend «Sommer im Weltall» Premiere im Theater Rigiblick. Düsen Sie uns nun in einem Raumschiff davon?

Rolf Sommer: Mich hat das Universum schon immer fasziniert. Was geschieht dort oben in den Sternen? In meinem Liederabend lasse ich diesem Gedanken freien Lauf. Begleitet werde ich von dem Pianisten Ken Mallor.

Glauben Sie auch an das Horoskop?

Die Sterndeutung ist für mich nur Amüsement. Ich finde die Physik des Weltalls um Weiten spannender. Darum geht es auch in «Sommer im Weltall».

Sie singen darin auch Lieder von AC/DC oder Herbert Grönemeyer. Haben Sie die Texte zugunsten des Universums verändert?

Die Texte bleiben, aber im Kontext des Stücks erhalten sie einen anderen Sinn. Ich hatte eine ganze Liste von Songs, die ich in das Universum «entführen» wollte.

Der Liederabend ist Ihr erstes eigenes Programm, woher nahmen Sie die Inspiration?

Ein eigenes Stück hatte ich schon immer im Hinterkopf. Die Gelegenheit ergab sich, als ich vom «Theater Uri» gebeten wurde, ein Programm auf die Beine zu stellen. Dies war der Urknall .

Grossen Erfolg feiern Sie derzeit im Musical «Spamalot». Werden Sie sich weiterhin auf Gralssuche begeben?

Die nächsten zwei Wochen sind wir in Basel, bei der Wiederaufnahme im Mai werde ich jedoch fehlen. Der Kanton Uri hat mir ein Künstlerstipendium für vier Monate in New York verliehen, inklusive Wohnatelier und Flug, darauf freue ich mich riesig!