Zürich

«Rojava-Bündnis Hochschulen»: Protest gegen türkischen Angriffe im Hörsaal der Uni

Drei Veranstaltungen, die in diesem Zimmer geplant waren, konnten in einem anderen Saal umgebucht werden

Drei Veranstaltungen, die in diesem Zimmer geplant waren, konnten in einem anderen Saal umgebucht werden

Seit Dienstag Morgen halten Demonstrierende einen Raum der Universität Zürich besetzt. Die Uni verzichtet auf eine Strafanzeige. Man habe den Demonstrierenden aber ein Ultimatum gestellt: Am Abend muss der Raum wieder frei sein - und sauber.

Eine Organisation namens «Rojava-Bündnis Hochschulen» besetzt seit dem Morgen einen Vorlesungssaal an der Uni Zürich. Der Protest richtet sich gegen die türkischen Angriffe in Nordostsyrien.

Auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigte ein Uni-Sprecher die Besetzung. Bei dem Raum handle es sich um einen mittelgrossen Saal. «Die Organisatoren haben uns versprochen, den Raum am Abend gereinigt zu verlassen», so der Sprecher.

Drei Veranstaltungen, die in diesem Zimmer geplant waren, konnten in einem anderen Saal umgebucht werden. Die Stadtpolizei Zürich ist über die Besetzung informiert und in Kontakt mit der Unileitung. (sda)

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