Stadt Zürich
Roger Tognella zieht seine Kandidatur für das Statthalteramt zurück

Ein Festhalten an seiner Kandidatur sei «politisch und persönlich» nicht der richtige Weg, begründet FDP-Gemeinderat Roger Tognella den Rückzug seiner Kandidatur zum Statthalteramt.

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Roger Tognella zieht sich von der Kandidatur des Statthalter-Amts zurück.

Roger Tognella zieht sich von der Kandidatur des Statthalter-Amts zurück.

HO

In einer Mitteilung schreibt der Zürcher FDP-Gemeinderat heute Montag, dass er seine Kandidatur für das Statthalteramt Zürich zurückziehe.

Tognella hatte zu Anfang 2015 im Zusammenhang mit der Rückgabe einer Autonummer eine Geldstrafe erhalten. Dies hatte einen Eintrag im Strafregister zur Folge.

Den Strafregistereintrag habe er hinsichtlich seines Statthalter-Wahlkampfs falsch eingeschätzt, schreibt Tognella weiter. Inzwischen sei er zum Schluss gekommen, dass ein Festhalten an der Kandidatur politisch und persönlich nicht der richtige Weg sei.

In einen Kampf um ein öffentliches Amt müsse man unbeschwert starten, was durch die Umstände des Strafregistereintrages nicht mehr möglich sei. «Ich trage die Konsequenzen daraus.»

Die FDP Stadt Zürich lässt verlauten, dass sie diesen Entscheid respektiere, gleichzeitig aber bedaure. Roger Tognella sei der geeignete Kandidat für das Statthalteramt. Für Michael Baumer, Präsident der FDP Stadt Zürich, «hätte ein pragmatischer Brückenbauer dem Amt gut getan.» (fdu)