Das Bundesgericht hat im vergangenen August den Rekurs gegen die geplante Wohnsiedlung "Ringling" auf dem Rütihof-Areal in Zürich-Höngg gutgeheissen. Damit setzte es der rund 10-jährigen Planung ein vorläufiges Ende. Zu umstritten war das wuchtige Projekt "Wohnen für alle am Grünwald", das aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangen war.

Unbestritten ist hingegen, dass das Quartier einen lebendigen Mittelpunkt, Alterswohnungen und weitere Infrastrukturen braucht. Auch die Notwendigkeit einer optimalen Ausnützung des Areals an sich und insbesondere durch gemeinnütziges Wohnen wird allgemein akzeptiert.

Die Stadt als Baurechtgeberin hat nun entschieden, dass sie weiterhin mit den bisherigen Bauträgerinnen arbeiten will - der Stiftung Alterswohnungen, der Baugenossenschaften GBMZ (Gemeinnützige Bau- und Mietergenossenschaft Zürich) und der Baugenossenschaft Sonnengarten. Die Bauträger ihrerseits seien bereit, das Areal mit einem neuen Projekt zu entwickeln, heisst es weiter.

Gegenwärtig werden neue Baurechtsverträge ausgehandelt. Zudem soll die Quartierbevölkerung durch ein Mitwirkungsverfahren bei der Erarbeitung der Planungsgrundlagen einbezogen werden. Danach wird ein neuer Architekturwettbewerb durchgeführt.