Zürich
Reto Gugg soll Kongresshaus-Stiftung Zürich präsidieren

Noch vor der Abstimmung über die künftige Trägerschaft des Zürcher Kongresshauses und der Tonhalle am 5. Juni hat der Stadtrat am Dienstag bekannt gegeben, wer für die neue öffentlich-rechtliche Stiftung vorgesehen ist. Präsidiert werden soll sie von Reto Gugg.

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Am 5. Juni wird über die künftige Trägerschaft des Zürcher Kongresshauses und der Tonhalle abgestimmt (Archiv)

Am 5. Juni wird über die künftige Trägerschaft des Zürcher Kongresshauses und der Tonhalle abgestimmt (Archiv)

Limmattaler Zeitung

Der Stadtrat werde den Stiftungsrat der neuen Kongresshaus-Stiftung Zürich bei positivem Ausgang der Volksabstimmung in der zweiten Hälfte dieses Jahren wählen, teilte das Finanzdepartement am Dienstag mit. Die Tonhalle-Gesellschaft als bisherige Mit-Stifterin habe ein Vorschlagsrecht für zwei Sitze.

Der Stiftungsrat werde die Stiftung nach seiner Wahl etablieren, sich selber konstituieren und über komplexe, zukunftsweisende Vertragsverhältnisse zwischen allen Beteiligten befinden müssen, heisst es in der Mitteilung. Auch die Vermögensübernahme von der bestehenden Stiftung werde er zu bewältigen haben.

Gewählt werden die Stiftungsrätinnen und -räte für den Rest der am 31. August 2018 endenden Amtsdauer. Als Präsident vorgesehen ist der 64-jährige Reto Gugg, der bis Ende 2013 Direktor Soziale Einrichtungen und Betriebe im Sozialdepartement war.

Als weitere Stiftungsratsmitglieder vorgesehen hat der Stadtrat die 41-Jährige stellvertretende Stabschefin Projektstab Stadtrat, Martina Glaser, und den 50-jährigen Departementssekretär im Finanzdepartement Thomas Schlepfer.

Die Tonhalle-Gesellschaft schlägt die 48-jährige Intendantin Ilona Schmiel und Hans G. Syz-Witmer vor. Der 58-Jährige ist Quästor der Tonhalle-Gesellschaft und Verwaltungsratspräsident der Privatbank Maerki Baumann & Co. AG.